Biografie

Die Schriftstellerin Lena Falkenhagen

Geboren 1973 in der historischen Altstadt Celle wuchs ich bereits von Geschichte umgeben auf. Nachdem ich meine Kindheit und Jugend gefühlt ausschließlich in der Celler Stadtbibliothek verbrachte, wurde im Alter von einundzwanzig Jahre meine erste Kurzgeschichte „Wolfstränen“ veröffentlicht. Ab 1996 folgten die ersten Romane im Wilhelm-Heyne-Verlag, die parallel zum Studium der Anglistik und Germanistik veröffentlicht wurden. Seit meinem Abschluss habe ich das Schreiben zu meinem Beruf gemacht. Parallel arbeite ich als freie Lektorin und Korrektorin sowie als Übersetzerin.

Nach vier phantastischen Romanen und Dutzenden von Spieleprodukten brach mit „Das Mädchen und der Schwarze Tod“ für mich die Zeit der historischen Romane an. „Die Lichtermagd“ erhielt am 28. Mai den Delia-Preis für den besten Roman 2010. Nach „Die Schicksalsleserin“ im August 2010 machte ich mit „Undercover“ im März 2011 einen Ausflug in die SF in der Justifiers-Space-Fantasy-Reihe von Markus Heitz. 2013 erblickte „Die letzte Hanseatin“ im Heyne-Verlag das Licht der Welt.

Neben Romanen entwerfe ich seit 2012 auch Texte und Geschichten für Computerspiele, unter anderem Drakensang Online von Bigpoint. Seit 2017 bin ich wieder selbständig und schreibe u.a. Mobile Apps für den Carlsen Verlag. Im selben Jahr wählte mich das Magazin Gameswirtschaft unter die deutschen TOP 10 Games-Entwicklerinnen.

Ich engagiere mich für die Rechte und Honorare von Autorinnen und Autoren in Deutschland. Im November 2015 wurde in Köln auf Initiative von Diana Menschigs mit 15 Phantastik-Autoren PAN gegründet – das Phantastik-Autoren-Netzwerk. Ich ließ mich auf der Gründungsversammlung als Schatzmeisterin in den Vorstand wählen und zeichnete auch für die politische Ausrichtung von PAN verantwortlich. Von April 2017 bis 2019 zeichnete ich als 2. Vorsitzende für die Öffentlichkeitsarbeit und politische Ausrichtung von PAN verantwortlich. In dieser PAN-Funktion gründete ich im Oktober 2016 u.a. mit Nina George und Eva Leipprand das Netzwerk Autorenrechte, das damals 9 (heute 13) Verbände und Vereine ins Leben riefen, darunter der VS, das Syndikat sowie das PEN-Zentrum Deutschland. 2017-2019 arbeitete ich als stellvertretende Vorsitzende im Vorstand des VS Berlin.
Im Februar 2019 wählte mich die Delegiertenkonferenz des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller zur Bundesvorsitzenden des Verbands.

„Ein Roman stellt für mich einen Weg dar, den man selbst nicht zu beschreiten wagt. Eine Reise der Gefühle; des Erlebens von Trauer, Freude und Aufregung. Ich möchte meine Leserinnen und Leser dazu verlocken, sich in Figuren mit anderen moralischen Vorstellungen hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Jeder Mensch trifft in jedem Augenblick eine Entscheidung auf dem Weg seines Lebens. Manche sind hilfreich und mitmenschlich, andere selbstsüchtig und skrupellos. Gut und Böse existieren als Absolute nicht – sie erwachsen aus den Taten eines Menschen. Vor allem anderen möchte ich die Menschen aber begeistern. Für eine andere Zeit, für spannende Ereignisse – am meisten aber für die Reise mit der eigenen Phantasie.“

Eine Kurz-Biografie finden Sie hier.