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RPG-a-day – Tag 18: Meistgespieltes Spiel?

Aus der Asche, (c) by Ulisses Spiele GmbH

“Which RPG have you played most in your life?”

Dieser Oscar geht vermutlich an DSA – Das Schwarze Auge. Ich fing mit 11 Jahren an, es zu spielen, und habe technisch bis heute nicht aufgehört, auch wenn es sehr, sehr selten passiert.

Meine Jahrzehnt-des-Feuers-Runde kann ein Lied davon singen, dass wir zu wenig spielen …

RPG-a-day 2017 – Tag 7: Beeindruckendste Spielsitzung?

Der Zorn des Bären (c) Ulisses Spiele GmbH

“What was your most impacful RPG session?”

Die beeindruckendste Spielsitzung fand in Lehrte bei unserem damaligen frisch gefundenen Freund Niels Gaul statt, der mich später auch über Ulrich Kiesow in die DSA-Redaktion holen sollte.

Er leitete für uns “Zorn des Bären” von Ina Kramer, ein Abenteuer über zauberhafte Winterriten und die Volkstümer der Nivesen (eines Lappen-artigen Volks im Norden von Aventurien).

In dieser Sitzung fanden wir heraus, dass Rollenspiel mehr als Hack’n’Slay bedeutete, dass man Charaktere mit ethnischem Hintergrund ausstatten und spielen konnte, statt nur als Abenteuer-Hauptfiguren, und wir lernten, dass man seine Attacke-und-Parade-Fertigkeiten auch für etwas anderes einsetzen kann als Kämpfen: Für eine Schneeballschlacht.

Wir haben uns gerollt im Schnee und gelacht und gescherzt, und das Rollenspiel bei uns am Tisch sollte nie wieder dasselbe sein.

RPG-a-day 2017 – Tag 6: 7 Tage spielen

Der Löwe und der Rabe I – (c) Ulisses Spiele GmbH

Wenn ich sieben Tage durchspielen könnte, was würde ich dann spielen?

Witzigerweise habe ich exakt das schon einmal getan, als ich … 21 …? war. Damals spielte ich noch hauptsichtlich Das Schwarze Auge (DSA). Die Khomkrieg-Kampagne “Der Löwe und der Rabe” war gerade erschienen. Wir waren jung und haben in diesen 7 Tagen 77 Stunden gespielt. Neben Essen, Schlafen und Spielen blieb da nicht mehr viel Zeit …

Wenn ich heute 7 Tage zur Verfügung hätte, würde ich vermutlich (wieder) meine Dresden Files-Kampagne einladen und weiterzocken (tatsächlich hatten wir gerade Rollenspielurlaub und das lief quasi exakt darauf hinaus …).

Oder ich würde meine Night’s Black Agents “The Dracula Dossier”-Kampagne anfangen.

Eine von TOP 10 der deutschen Games-Entwicklerinnen!

Manchmal passieren Dinge, da reibt man sich vor Erstaunen die Augen. So etwa, als Petra Fröhlich vom Magazin Gameswirtschaft.de mich auf Facebook anschrieb, um Details zu meiner Arbeit zu erfahren. Der Hintergrund: Sie erstellte für Gameswirtschaft eine TOP 50 der einflussreichsten Frauen der deutschen Gamesindustrie.

Die TOP 10 der deutschen Managerinnen sind schon ein illustrer Überblick über die Frauen in Führungspositionen in der deutschen Spieleindustrie. Dabei nimmt Petra Fröhlich kein Blatt vor den Mund: Managerinnen in deutschen Spielefirmen sind selten. Unter den 26 Mitgliedern des BIU (des Games-Branchenverbandes) ist genau eine Geschäftsführerin dabei, auf dem Director-Level sind es drei.

Die große Überraschung: Ich bin eine der TOP 10 Frauen der deutschen Games-Entwicklung! An dieser Stelle möchte ich mich für die Aufnahme in diesen Kreis bedanken und freue mich über die Empfehlungen der Kolleg(inn)en, die mich für diese Liste vorgeschlagen haben.

An dieser Stelle sei mir eine Korrektur gestattet: Ich habe von 1994 bis 2011 in der Redaktion von Das Schwarze Auge (DSA) mitgewirkt, bin dort seitdem aber nicht mehr aktiv. Die Verwirrung ist nur natürlich: Drakensang: Am Fluss der Zeit, bei dem ich meine ersten Questen schrieb, gehörte noch zum DSA-Universum, Drakensang Online, für das ich in den letzten fünf Jahren den Entwurf der Story, Charakter- und Weltenbau, Quest Writing und PR-Texte geschrieben habe, löste sich 2011 von DSA und spielt nun in einem neuen, fiktiven Universum, der Welt Dracania.

Inzwischen steht auch die TOP 10 der weiblichen Games-Marketing-Profis online und ist mehr als einen Blick wert.