Liverollenspiel gibt es schon seit den frühen 90ern. Es ist ein Hobby, das fasziniert. Bei einem Stück Kuchen und Tee stellte ich mit Marina Weisband fest, dass wir beide schon sehr lange über das „larpen“ sprechen möchten – also über das Spielen von Liverollenspielen.
Während Marina eher in der klassischen deutschen Großkon- und Kleinkon-Szene unterwegs ist, spielt Lena inzwischen eher internationale Larps, von „Nordic Larps“ bis hin zu „Modern German Larps“.

Wir beschlossen, uns ein Mikrophon zu schnappen und davon zu erzählen, um die Unterschiede in diesem Hobby herauszuarbeiten. Besonders aber wuchs unsere Faszination, die psychologische Seite von Larps zu beleuchten und den Bildungsaspekt herauszuarbeiten – besonders der „Nutzen“ von Larps für politische Bildung.
Und damit sind wir schon mitten in der Debatte. Dürfen Spiele einen „Nutzen“ haben, oder verlieren sie dann ihr spielerisches Moment? Lernen wir, wenn wir fiktive Figuren spielen? Kann man sich mit Spiel und Spaß als Mensch weiterentwickeln? Solche und andere Fragen möchten wir mit diesem Podcast beleuchten.
Inzwischen gibt es – zwei Jahre später – (und ja, ich liebe Viertelgeviertstriche, das ist keine KI), 12 Episoden des Podcasts „Spielend subversiv„.
Hört gern mal rein!