Zwanzig Jahre Schreiben

Das Jahr 2013 ist für mich ein Jahr der Jubiläen.

Vor zwanzig Jahren habe ich nach dem Abitur und parallel zum Studium mit dem publizierten Schreiben begonnen. Die erste Veröffentlichung war die DSA-Kurzgeschichte „Wolfstränen“, dicht gefolgt von dem Roman „Schlange und Schwert“.

Vor zehn Jahren bin ich professionelle Schriftstellerin geworden und habe meinen Arbeitsalltag rund um Texte aufgebaut – Romane, Kurzgeschichten, Artikel, aber auch Lektorat, Coaching, redaktionelle Betreuung …

Natürlich habe ich diese zwanzig Jahre nicht nur Erfolge eingefahren, sondern auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Leben als selbständige Schriftstellerin ist, wie Falko Löffler schon schrieb, nicht immer ganz leicht. Mit Falko teile ich dieses Jahr auch das Zehnjährige. Trotz – oder gerade wegen – all der Höhen und Tiefen blicke ich mit Freude, Stolz und auch ein bisschen Wehmut zurück.

 

Wegbegleiter

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, all die lieben Wegbereiter und -gefährten zu nennen, die mich in den letzten Jahren begleitet haben. Menschen, mit denen man Erfahrungen und Fakten austauschen kann, sind gerade in einem Beruf, der so einzelkämpferisch daherkommt wie der der freien Schriftstellerin, eine unglaubliche Bereicherung.

Allen voran möchte ich den verstorbenen Ulrich Kiesow nennen, der mir die Chance auf erste Veröffentlichungen gab, sowie Thomas Finn, der mir in der professionalen Karriere immer einen halben Schritt voraus war und zu dem ich immer schauen konnte, wenn ich daran gezweifelt habe, ob mein Weg von Erfolg gekrönt sein könnte.

Stete Diskussionspartner waren mir Natalja Schmidt und Christoph Hardebusch, mit denen sich auch so manche Messeparty in toller Gesellschaft verbringen ließ.

Danken möchte ich auch Markus Heitz und Bernhard Hennen, mit denen mich die Wurzeln im Rollenspiel verbinden und die mich einluden, das eine oder andere Projekt mit ihnen umzusetzen.

Schlussendlich (aber nicht zuletzt) gehören hier meine Agentur, die AVA international, insbesondere Roman Hocke, sowie die Lektoren des Heyne Verlags (und hier besonders Anne Tente) hin, ohne die meine Karriere nicht existieren würde. Ich danke für viel Beistand, Geduld, Kritik und das in mich gesetzte Vertrauen.

Natürlich haben mich noch weitere Menschen begleitet oder geprägt – wie Iny Lorenz zum Beispiel, mit denen man auf Messen und Autorentreffen stets einen Plausch halten kann, oder Tom und Stephan Orgel, oder Carsten Steenbergen, Oliver Hoffmann und Oliver Graute von Feder & Schwert, Heike Koschik, Thomas Römer … Der Menschen sind es viele, und für jede Begegnung bin ich dankbar. Ihr macht diese Szene so lebens- und liebenswürdig.

 

Ein Dank

Nach all dem Namedropping bleibt mir eigentlich nur noch, mich bei Ihnen, meinen Leserinnen und Lesern zu bedanken. Ohne Sie und Ihre Rückmeldungen könnte ich nicht dem schönsten aller Berufe nachgehen – der Schreiberei. Ich fühle mich gesegnet, auf so viel Interesse und Begeisterung zu stoßen.

Denn das ist es, was mich in meinem Beruf antreibt – die Möglichkeit, Menschen zu berühren. In ihrer Seele; dort, wo sonst kaum jemand hingelangt.

Danke für zwanzig großartige Jahre. Und nebenbei eine frohe Weihnacht und einen Guten Rutsch ins Jahr 2014!

Falkenhagen schelmisch Mütze klein

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