Symposion „E-Lending“ der Deutschen Literaturkonferenz und ALAI

Die Deutsche Literaturkonferenz e.V. und ALAI (Association Littéraire et Artistique Internationale) laden am 14.06. auf dem Tagungsschiff „Brasil“ (Anlegestelle der Stern- und Kreisschifffahrt am Hotel Estrel, Berlin) zu einem Symposion zum Thema „E-Lending“ ein. Ich freue mich für das Netzwerk Autorenrechte und PAN mit auf dem Podium zu sitzen!

Aus der Einladung:

„Bereits 2013 hat die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages empfohlen, die „Verleihbarkeit digitaler Medien“ wie bei analogen Werken durch öffentliche Bibliotheken sicherzustellen. Tatsächlich sind Bibliotheken längst dazu übergegangen, über Ausleihplattformen E-Books online zu „verleihen“. Aber trotz einer Entscheidung des EuGH vom 10. November 2016 (zum niederländischen Urheberrecht) ist in Deutschland die rechtliche Einordnung des E-Book-Verleihs nach wie vor unklar.
Bedarf solcher Vorgang in Deutschland individueller Lizenzierung? Kann er vielleicht auch ohne Gesetzesänderung nach den Regeln der sog. Bibliothekstantieme behandelt werden? In dieser Tagung soll versucht werden, solche und weitere damit zusammenhängende Fragen zu erörtern und Wege für eine praktische Handhabung des sog. E-Lending zu diskutieren.“

TeilnehmerInnen:

  • Prof. Dr. Silke v. Lewinski, Max Planck Institut für Innovation und Wettbewerb, München, ist Präsidentin der ALAI Deutschland und eine Vizepräsidentin der
    ALAI (internationale Vereinigung)
  • Lena Falkenhagen ist Schriftstellerin, Autorin von Computerspielen, sitzt im Vorstand des VS-Berlin und ist zweite Vorsitzende des Phantastik-
    Autoren-Netzwerkes (PAN).
  • Peter Kraus vom Cleff ist Kaufmännischer Geschäftsführer des Rowohlt Verlages in Hamburg.
  • Dr. Arne Upmeier ist stellvertretender Bibliotheksdirektor an der Technischen Universität Ilmenau. Er berät den Deutschen Bibliotheksverband
    regelmäßig zu bibliotheksrechtlichen Fragen.
  • Dr. Robert Staats ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Verwertungsgesellschaft WORT in München.

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